Sex im digitalen Zeitalter - MEIN KONDOM Shop
18.05.2021

Sex im digitalen Zeitalter: Wie das Internet unser Sexleben verändert

Keine Tabus, mehr Spaß - und das alles ganz einfach!

Das Internet ist allgegenwärtig: Möchten wir unsere Freunde kontaktieren, nutzen wir Apps. Treten wir mit Behörden in Kontakt, schreiben wir immer öfter eine E-Mail. Wollen wir uns die Zeit vertreiben, darf es gern ein virales Video sein. Abends schauen wir Filme und Serien via Streaming-Dienst. Sogar unsere Rechnungen begleichen wir immer öfter online. Man kann also behaupten, dass die Digitalisierung unseren gesamten Alltag verändert hat. Und zu diesem Alltag gehört auch die schönste Nebensache der Welt: Sex.

Sex – damals und heute

Im vergangenen Jahrhundert hat sich im Hinblick auf Sex einiges getan. Was früher gemeinhin als eheliche Pflicht wahrgenommen wurde, gehört heute zu den normalsten Dingen der Welt. Vor allem die Emanzipation der Frau hat dem Sexleben einen gewaltigen Schwung verliehen. Waren sie früher der Part, der den Akt “über sich ergehen” ließ, geben heute immer mehr Frauen den Takt vor oder leben zumindest ihre Vorlieben offen aus. Die Digitalisierung hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sie gesellschaftliche Konventionen hinter sich lassen und sich Spaß suchen, wenn sie ihn wünschen.

Warum Masturbation heute nicht mehr blind macht

Früher erzählte man jungen Männern, dass sie blind werden würden, wenn sie zu häufig onanieren. Die Selbstbefriedigung wurde als etwa Unreines angesehen. Vor allem zu Zeiten, in denen noch mehr Menschen der Kirche angehörten, galt sie deshalb als Tabu. Durch das Androhen von Erblindung wollte man jungen Männern Angst machen und sie dazu bewegen, ihre Lust unter Kontrolle zu bekommen, anstatt sich ihr hinzugeben.

Heute ist das anders. Man weiß, dass das Ejakulieren die Gesundheit sogar fördern kann. Auch Frauen, die sich regelmäßig selbst befriedigen, sind heute eher die Regel als die Ausnahme. Dies liegt vor allem daran, dass man über das Internet an Informationen kommt. Man muss nicht mehr das glauben, was Eltern oder Großeltern erzählen, sondern man kann sich selbst informieren. Gleichzeitig bieten Erotik-Seiten im WWW die Möglichkeit, mehr über den menschlichen Körper, dessen Lust und verschiedene sexuelle Vorlieben zu erfahren. All das lockert unseren Umgang mit dem Thema Sexualität und schafft sogar Raum für viele neue Möglichkeiten, um diese auszuleben.

Pornos

Immer mehr Frauen geben zu, dass sie gerne Pornofilme anschauen. Es erregt sie und das ist gut so. Auch wenn Pornos häufig eine etwas verzerrte Version der Realität darstellen, können sie dabei helfen, Stellungen, Praktiken oder Spielchen kennenzulernen, die einen extrem reizen. Kennt man seine Vorlieben, kann man seine Sexualität leichter ausleben. Dabei beinhalten Pornos heute mehr als nur das Rein-Raus zwischen Mann und Frau: Transsexualität, Fetische, Fuß oder Po, Homosexualität und Cosplay werden immer öfter produziert und auch konsumiert.

Sex-Chats, Cam-Sex und andere Dinge

Das Internet vereinfacht uns also den Zugang zu allen möglichen Themen rund um Sex. Ebenso lockert es Vorurteile auf und spricht alle sexuellen Zielgruppen an. Doch es gibt noch einen weiteren entscheidenden Faktor, durch den Digitalisierung unser Sexleben nachhaltig verändert. Das Stichwort lautet Cybersex. Diesen kann man heute facettenreich ausleben und dabei Befriedigung genießen.

Es gibt auch diverse Sex-Portale, bei denen man sich mit Menschen zu echten Dates verabreden kann – aber bitte immer mit Kondom. Beispielsweise stellt das Magazin Erotikgeek Sex-Portale vor, die auch seriös sind.

Das Internet bietet also immer häufiger Starthilfe für Dates, Beziehungen oder Freundschaft Plus. Andererseits nutzen vor allem zu Zeiten der Pandemie immer mehr Menschen Erotik-Chats, bei denen sie anderen virtuell näherkommen. Sie versüßen Singles die Stunden und machen die Selbstbefriedigung zu einem erotischen Akt für zwei.

Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte, kann sich an Sex vor der Webcam wagen. Einige Portale bieten Nutzerinnen die Möglichkeit, Pornostars zu beobachten. Andere Portale vernetzen Nutzerinnen ähnlich wie beim Sex-Chat, sodass diese sich gegenseitig beobachten können.